Schutz vor Ankauf gestohlener Gegenstände &
unterschlagener Fundsachen
Prüfen Sie Rahmennummern, IMEI oder Seriennummern vor einem Gebrauchtkauf. Ein Abgleich hilft Ihnen, das Risiko zu minimieren, gestohlene Gegenstände oder unterschlagene Fundsachen zu erwerben.
Warum und wie Sie prüfen sollten
Vermeiden Sie Ärger und finanzielle Verluste. An gestohlenen Gegenständen und unterschlagenen Fundsachen können Sie kein rechtmäßiges Eigentum erwerben.
Identifikation finden
Suchen Sie am Gegenstand nach einer eindeutigen Nummer. Bei Handys ist dies meist die IMEI, bei Fahrrädern die Rahmennummer und bei Werkzeug oder Elektronik die Seriennummer.
Datenbank abfragen
Tragen Sie die gefundene Ziffernfolge in unser Suchfeld ein. Das System sucht in Echtzeit nach Einträgen in der angeschlossenen Datenbank für Verlustmeldungen.
Ergebnis bewerten
Ein Treffer bedeutet: Der Artikel ist gemeldet.
Wichtig: Ein fehlender Treffer ist keine Garantie dafür, dass der Gegenstand nicht gestohlen wurde. Es bedeutet lediglich, dass er hier nicht registriert ist.
Gestohlen und verloren: Zahlen für Deutschland
Wie groß das Thema ist, zeigen die offiziellen Statistiken – und zwar in beide Richtungen: Vieles wird gestohlen, noch mehr geht schlicht verloren.
Gestohlen
rund 214.300
gestohlene Fahrräder im Jahr 2025
Etwa 13 % weniger als im Vorjahr. Da viele Diebstähle nicht angezeigt werden, liegt die tatsächliche Zahl höher.
rund 1.454 €
Schaden je Fahrraddiebstahl
Durchschnittswert 2025, gestiegen von rund 1.373 € im Jahr 2024 – ein Hinweis darauf, dass zunehmend hochwertige Räder entwendet werden.
−6,5 %
Diebstahlsdelikte insgesamt 2025
Der Trend zeigt nach unten. Zum Vergleich: 2024 registrierte die Polizei gut 1,94 Millionen Diebstähle – etwa ein Drittel aller Straftaten.
Verloren
über 250.000
Fundsachen pro Jahr allein bei der Deutschen Bahn
Das sind rund 700 Gegenstände an jedem Tag – und das nur in Zügen und auf Bahnhöfen eines einzigen Unternehmens.
über 42.000
Fundstücke in einer einzigen Stadt
So viele Gegenstände registrierte das Zentrale Fundbüro Hamburg im Jahr 2025 – am häufigsten Schlüssel, Geldbörsen und Handys.
16 %
Rückgabequote in Hamburg 2025
Nur etwa jeder sechste registrierte Gegenstand fand zu seinem Eigentümer zurück. Der größte Teil bleibt liegen – oft, weil niemand weiß, wem er gehört.
Quellen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 des Bundeskriminalamts (bka.de) · Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Fahrraddiebstahl-Statistik (gdv.de) · Deutsche Bahn AG, Angaben zum Fundservice · Zentrales Fundbüro Hamburg / Bezirksamt Altona, Jahresbilanz 2025.
Stand der Angaben: August 2026. Statistiken erfassen nur gemeldete Fälle; die Dunkelziffer ist höher.
Warum ein Schnäppchen teuer werden kann
Wer gestohlene oder verlorene Ware kauft, steht am Ende oft mit leeren Händen da – und manchmal mit mehr als das.
Sie werden nicht Eigentümer
An gestohlenen oder verlorenen Sachen erwirbt niemand Eigentum – auch dann nicht, wenn der Käufer die Herkunft nicht ahnte. Ausgenommen sind im Wesentlichen Geld und öffentliche Versteigerungen.§ 935 BGB
Sie müssen herausgeben
Taucht der rechtmäßige Eigentümer auf, kann er den Gegenstand zurückverlangen. Der Kaufpreis ist in aller Regel verloren, denn ihn müsste man sich vom Verkäufer zurückholen – und der ist erfahrungsgemäß nicht mehr erreichbar.§ 985 BGB
Es kann strafbar sein
Wer beim Kauf zumindest damit rechnet, dass die Sache aus einer Straftat stammt, macht sich wegen Hehlerei strafbar. Ein auffällig niedriger Preis, fehlende Belege und ein Verkäufer ohne Namen sind genau die Punkte, auf die Ermittler später schauen.§ 259 StGB
Diese Hinweise sind eine allgemeine Information zur Rechtslage in Deutschland und keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Wo finde ich welche Nummer?
Fast jeder höherwertige Gegenstand trägt eine eindeutige Kennung. Man muss nur wissen, wo man schauen muss.
Handy und Tablet: die IMEI
Die IMEI ist eine 15-stellige Gerätenummer. Am schnellsten erscheint sie, wenn Sie *#06# in das Telefonfeld eintippen – ganz ohne Anruf.
Alternativ: in den Einstellungen unter „Über das Telefon“, auf der Original-Verpackung oder im SIM-Kartenschacht.
Fahrrad und E-Bike: die Rahmennummer
Sie ist in den Rahmen eingeprägt oder eingraviert. Am häufigsten sitzt sie unten am Tretlager, also dort, wo die Kurbeln sitzen.
Weitere Stellen: am Sattelrohr, an der hinteren Radaufhängung oder am Steuerrohr. Bei E-Bikes haben zusätzlich Motor, Akku und Display jeweils eine eigene Nummer.
Werkzeug und Elektronik: die Seriennummer
Sie steht meist auf dem Typenschild oder auf einem Aufkleber am Gehäuse – oft abgekürzt als „S/N“ oder „SN“.
Ebenfalls zu finden: im Akkufach, auf der Unterseite, in der Bedienungsanleitung oder auf dem Kaufbeleg.
Etwas gefunden? Vielleicht finden Sie so den Eigentümer
Die Suche funktioniert in beide Richtungen. Wenn Sie einen Gegenstand gefunden haben, können Sie dessen Nummer hier ebenfalls eingeben.
Ihre Kontaktdaten und die des Eigentümers bleiben dabei gegenseitig verborgen – der Kontakt läuft über die GLOBALBACK-Cloud.
Das setzt voraus, dass der Eigentümer den Gegenstand zuvor registriert hat. Ist das nicht der Fall, findet die Suche nichts – geben Sie den Fund dann bitte beim örtlichen Fundbüro oder bei der Polizei ab. Behalten dürfen Sie ihn nicht: Fundsachen ab 10 Euro Wert sind anzuzeigen (§ 965 BGB), dafür steht Ihnen ab 50 Euro Wert ein Finderlohn zu (§ 971 BGB).
Ein Service der GLOBALBACK-Cloud
Die Suchanfragen auf dieser Seite greifen direkt auf die Daten der GLOBALBACK-Cloud zu. GLOBALBACK ist eine zentrale Plattform, um Eigentum vorbeugend zu registrieren und im Fall eines Diebstahls oder Verlustes schnell zu reagieren.
Kostenlose Registrierung
Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, einen Gegenstand völlig kostenlos in die Cloud einzutragen. Das kostenlose Angebot gilt für einen Gegenstand und ausschließlich dann, wenn dieser verloren oder gestohlen wurde.
Unbegrenzt für GBID-Besitzer
Nutzer, die eine registrierte GBID besitzen, können eine unbegrenzte Anzahl von Gegenständen in der Datenbank hinterlegen. Dies gilt für die private Nutzung. Für Gewerbetreibende, Vereine und Unternehmen gelten gesonderte Konditionen – auf Anfrage unter email@globalback.de.
Die Brücke zwischen Eigentümer und Finder
Hinter diesem Service steht GLOBALBACK. Neben der zentralen Datenbank bietet das System die sogenannten GLOBALBACK-Identifikationsnummern (kurz GBID) an.
Diese intelligenten Registrierungsnummern können in Form von Stickern oder Anhängern an Gegenständen angebracht werden. Sie ermöglichen es ehrlichen Findern, den rechtmäßigen Eigentümer sicher und anonym zu kontaktieren. Damit Verlorenes schnell seinen Weg zurückfindet.
Vielleicht ist es Ihnen schon positiv aufgefallen:
Sie mussten hier kein Cookie-Banner wegklicken.
Warum? Weil wir wirklich ein Service von Nutzern für Nutzer sind und nicht nur so tun! Wir verzichten gänzlich auf nicht haltbare Werbeversprechen – auch wenn das im Internet heute fast schon unüblich ist.
Privatsphäre ist ein hohes Gut. Deshalb durchleuchten wir Sie nicht, bauen keine Nutzerprofile und verkaufen Ihre Daten nicht – wir werten sie auch nicht für Werbung aus.
Für Ihre Registrierung bei GLOBALBACK genügt uns Ihre E-Mail-Adresse – bei Gastregistrierungen zusätzlich eine Rufnummer. Sie müssen sich weder ein neues Passwort merken noch persönliche Adressdaten preisgeben. Unsere eigenen Zugriffsprotokolle dienen ausschließlich dem Schutz vor Missbrauch – sie löschen sich nach spätestens 30 Tagen von selbst.
So sieht ehrlicher, transparenter Schutz aus.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Ansatz wertschätzen, unseren Service nutzen und uns weiterempfehlen.